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Self-directed learning and distance education

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2

References

1986

Year

Michael Moore

Unknown Venue

Abstract

Moore befasst sich in diesem Papier mit dem Verhaltnis von ‚selbstbestimmten Lernen‘ und ‚Fernstu­dium‘. Beim Fernstudium, bei dem die Lerner vom Lehrenden raumlich getrennt ist und in dem die Kom­munikation zwischen Lerner und der lehrenden Institution medial vermittelt ist, bestimmen die Fakto­ren „Dialog“ und „Struktur“ (vgl. ZIFF-Papiere 16) das Ausmas, in dem das Lehren an die individuellen Bedurfnisse und Fahigkeiten der Lernenden angepasst werden kann. Selbstbestimmte Lerner sind in der Lage, ihre eigenen Lernprogramme zu planen und aus Lehrpro­grammen nur jene Teile auszuwahlen, die ihren individuellen Lernzielen entsprechen. Eine solche Selbstbestimmung beim Lernen ist nach Moore das Kennzeichnende am Erwachsenenlernen; die Lerner-Selbstbestimmung werde aber von den Lehrende oft zuwenig respektiert und unterstutzt. Die Lerninhalte, fur die sich erwachsene Lerner interessieren, haben oft Bezug zu der jeweiligen Le­benssituation und -phase. Weiterbildung per Fernstudium bietet hier gute Moglichkeiten, solch unter­schiedlichen und variierenden Interessen nachzugehen.Moore beschreibt einige Implikationen, die sich aus einem so verstandenen selbstbestimmten Lernen fur die Organisation und die Art des Lehrens im Fernstudium ergeben, und verweist auf einige entsprechende Ansatze. Vgl. auch:Moore, M. (1977): On a theory of independent study. ZIFF Papiere 16. Hagen: FernUniversitat.

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