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Abstract

Ziel: In der prospektiven Studie wurde der diagnostische Stellenwert der CEUS bei neu festgestellten fokalen Leberläsionen im klinischen Routinebetrieb evaluiert. Ein wichtiger Aspekt ist der Vergleich mit der Kernspintomografie (MRI). Material und Methoden: 1349 Patienten mit im fundamentalen Ultraschall neu entdeckten fokalen Leberläsionen wurden von 05 / 2004 bis 12 / 2006 prospektiv mit einer standardisierten CEUS untersucht. Ziel war die Bestimmung der Tumordignität und -entität. 269 Patienten wurden nach der CEUS standardisiert mit MRI untersucht. Die definitive Diagnose stützte sich bei typischem Leberhämangiom und Fokal Nodulärer Hyperplasie (FNH) auf die MRI als „diagnostischen Goldstandard”, auf beweisende klinische Befunde, zusätzliches Follow-up (Subgruppe A) oder die Histologie (Subgruppe B). 262 Patienten erfüllten den festgelegten diagnostischen Standard. Ergebnisse: Im Subkollektiv (n = 262) wurde die Tumordignität mit CEUS und MRI 225-mal (85,9 %) und die -entität 204-mal (77,9 %) konkordant beurteilt. In Subgruppe A (n = 180) war die Tumordignität in 169 (93,2 %) und die -entität in 160 Fällen (88,9 %) konkordant, hier dominierten Leberhämangiome (n = 122) und FNH (n = 43). Die Subgruppe B (n = 82) beinhaltete überwiegend maligne Läsionen (n = 55), nur wenige Hämangiome (n = 8) und FNH (n = 5). Die Tumordignität war konkordant in 56 (68,3 %), die -entität in 44 Fällen (53,7 %). CEUS und MRI ließen keine statistisch gesicherten Unterschiede erkennen. Schlussfolgerung: CEUS und MRI sind in der klinischen Routine zur Charakterisierung und Differenzierung neu entdeckter Lebertumoren gleichwertig. Sie unterscheiden sehr zuverlässig benigne und maligne Läsionen und erkennen Leberhämangiome und FNH sicher. Auch Metastasen und HCC werden mit hoher Sicherheit erkannt.

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