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Evidence for the temperature-mitigating capacity of urban blue space – a health geographic perspective
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References
2013
Year
Urban HealthUrban Climate ImpactAir QualityUrban Heat IslandSocial SciencesPublic Health ActionUrban Green SpacesEnvironmental HealthUrban ClimatologyUrban GreeningPublic HealthGeographyUrban Heat MitigationAir Temperature EffectsUrban GeographyUrban Blue SpaceHealth Geographic PerspectiveUrban BlueAir PollutionUrban ClimateTemperature-mitigating Capacity
city. The meta-analysis suggested that a cooling effect of 2.5 K (CI 95% 1.9-3.2 K, p<0.01) during the warmest months on northern hemisphere (between May and October) can be attributed to urban blue sites when including remote sensing data. However, research on the air temperature effects of urban blue space remains sparse compared to studies on urban green. The cooling effects clearly attributable to urban blue space are limited by surrounding environmental conditions like microclimate, urban development, wind velocity, wind turbulence, wind direction, temperature and humidity. Future research is needed to help planners use urban blue space efficiently as a temperature-mitigating and health protecting and promoting factor. The temperature-mitigating capacity of urban blue can potentially reduce heat stress in urban areas. To create healthy environments in the cities of the future, a better understanding of health affecting aspects of urban blue is needed to initiate public health action. Zusammenfassung: Der Klimawandel wird bereits heute als eine der grosten zukunftigen Herausforderungen fur Stadte angesehen. Um resultierende Temperaturerhohungen und die damit verbundenen Risiken fur die offentliche Ge sundheit abzumildern, fokussieren viele Handlungsempfehlungen auf die zunehmende Integration stadtgruner Raume. Stadtblaue Raume, definiert als alle Oberflachengewasser innerhalb einer Stadt, sind als moglicher Faktor fur eine Tem peraturabmilderung bereits anerkannt. Ihre Wirkungen wurden bislang jedoch nicht in ausreichendem Mase quantifiziert und verbleiben daher in der aktuellen Forschung und Planungspraxis sowie Handlungsempfehlungen unterreprasentiert. Folglich wurde ein systematisches Review durchgefuhrt, welches Studien einschloss, die Temperaturabmilderungseffekte zwischen stadtblauen und anderen Urbanen Standorten quantitativ verglichen (n=27). Studien, die in das Review auf genommen wurden, erfassten Lufttemperaturen in verschiedenen stadtblauen Raumen, wie z.B. an Teichen, Seen oder Flussen, und verglichen diese mit Standorten in definierten Distanzen zum stadtblauen Raum oder zu einem Urbanen Referenzstandort in der gleichen Stadt. Die Meta-Analyse deutet auf einen Kuhlungseffekt von 2,5 K (CI 95% 1,9—3,2 K, p<0,01) wahrend der warmsten Monate auf der Nordhalbkugel (zwischen Mai und Oktober) hin, welcher auf stadt blaue Standorte zuruckgefuhrt werden kann, wenn Fernerkundungsdaten mit einbezogen werden. Die Kuhlungseffekte, die eindeutig auf stadtblaue Raume zuruckzufuhren sind, werden durch umgebende Umweltbedingungen, wie z.B. das Mikroklima, stadtebauliche Entwicklung, Windgeschwindigkeit, -turbulenz, -richtung, Temperatur und Luftfeuchte, aller dings deutlich beeinflusst. Somit bedarf dieses Themengebiet dringend weiterer Forschung, um Planern einen effizienten Einbezug von stadtblauen Raumen zur Temperaturabmilderung und als gesundheitsschutzender und -fordernder Faktor zu ermoglichen. Der Kuhlungseffekt von Stadtblau kann Hitzestress im Urbanen Umfeld reduzieren. Fur die Schaffung gesunder Lebensumwelten in der Stadt der Zukunft mussen gesundheitsrelevante Wirkungen von Stadtblau naher unter sucht werden, um geeignete Public Health Interventionen zu ermoguchen.
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