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Population size in conservation of local chicken breeds in chosen European countries
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2007
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Local chicken breeds are a vital reservoir of gene resources. Because of small population sizes they can survive only if there is someone who takes responsibility for their preservation. This study analyzed conservation populations of 41 locally adapted chicken breeds and strains in Poland (8 breeds and strains), Denmark (1 breed), Hungary (8 breeds and varieties), Italy (20 breeds and strains) and Slovakia (4 breeds and strains). Sources of information were mainly materials shared by institutions dealing with this topic in their home countries. The stress was put to comparison of diverse morphological and reproductive traits in hens. Effective population sizes and hypothetical inbreeding increments were investigated within genetic groups. Various countries implement different methods of conservation of their genetic resources. A huge activity of hobbyists in cooperation with research institutions was found in Italy, in contrary to a lack of conservation projects in Denmark. In Poland, Hungary and Slovakia genetic reserve stocks were analyzed in-situ . Genetic variety of studied breeds was found in diversified and unique morphological traits. Adaptation to local environment which is reflected in performance of birds was expressed in low to moderate production, high fertility and hatchability rates, as well as resistance to many diseases and poor management. In conserved stocks with small sex ratios increasing number of males will allow to reducing population sizes of some breeds without any effects or changes in effective population size or in inbreeding rate. The latter was assessed as not high (about 0.02-0.71 percent per generation). Results are an incentive to significant improvement in the accessibility of genetic resources through research and development. They are also shown as confirmation of validity of international efforts to conserve locally adapted breeds. Populationsgrößen in Erhaltungszuchtprogrammen für einheimische Hühnerrassen in ausgewählten Ländern Europas Einheimische Hühnerrassen sind eine wichtige Genreserve für die Hühnerzüchtung. Auf Grund der geringen Populationsgrößen können diese Rassen nur in speziellen Konservierungsprogrammen erhalten werden. In der vorliegenden Studie wurden 41 einheimische Hühnerrassen und –schläge aus Konservierungsprogrammen in Polen (8 Rassen und Schläge), Dänemark (1 Rasse), Ungarn (8 Rassen und Schläge), Italien (20 Rassen und Schläge) und in der Slovakei (4 Rassen und Schläge) untersucht. Die verwendeten Informationen stammten in erster Linie aus den Einrichtungen, die die Erhaltungszucht in den jeweiligen Ländern durchführen. Der Vergleich wurde anhand verschiedener morphologischer und reproduktiver Merkmale der Hennen vorgenommen. Ferner wurden die effektive Populationsgröße und die theoretische Zunahme der Inzucht innerhalb der genetischen Gruppen bestimmt. In den verschiedenen Ländern werden unterschiedliche Programme zur Erhaltung der genetischen Ressourcen eingesetzt. Während in Italien eine enge Kooperation zwischen den Rassegeflügelzüchtern und Forschungseinrichtungen besteht, existiert in Dänemark kein spezifisches Erhaltungszuchtprogramm. In Polen, Ungarn und in der Slovakei wurden die Genreserven in-situ untersucht. Für diversifizierte und einmalige morphologische Merkmale wurde bei den untersuchten Rassen eine deutliche genetische Variabilität beobachtet. Die Anpassung an die lokalen Umweltbedingungen zeigte sich vor allem im Leistungsvermögen der Hühner. Die Legeleistung war gering bis mäßig, die Fruchtbarkeit und die Schlupfraten waren hoch, wie auch eine Resistenz gegen viele Krankheiten und schlechtes Haltungsmanagement beobachtet wurde. Ferner zeigte sich, dass bei einigen Rassen, die als Erhaltungszuchtherden mit einem engen Geschlechterverhältnis gehalten werden, durch eine Erhöhung der Anzahl der Hähne die Populationsgröße reduziert werden kann, ohne Auswirkungen auf die effektive Populationsgröße oder die Inzuchtrate. Generell wurde die Inzuchtrate als gering angesehen (0,02 bis 0,71% je Generation). Die vorliegenden Ergebnisse können als ein Anreiz zur Verbesserung der Verwendung der genetischen Ressourcen durch Forschung und Entwicklung angesehen werden. Sie sind ferner eine Bestätigung für die Wichtigkeit internationaler Aktivitäten zur Erhaltung von einheimischen Hühnerrassen.
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