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[Stimulus conducting structures and molt-related changes in several sensilla of an euedaphic species of Collembola].

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1972

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Abstract

1. 1. Das Sinnesorgan des 3. Antennengliedes von Onychiurus sp. enthalt 2 basiconische und 2 keulenformige Sensillen mit je 3 bzw. 5 Sinneszellen. Die Oberflache der Ausenstrukturen der Sensillen ist wabenformig. Vom Boden der Waben fuhren 50 A weite Kanalchen uber Porentubuli oder unmittelbar in den auseren Rezeptorlymphraum. Auf dem 4. Antennenglied stehen Sensilla trichodea, die durch Poren und Porentubuli gekennzeichnet sind. 2. 2. Bei den Sensillen des Sinnesorganes des 3. wie bei den Sinneshaaren des 4. Antennengliedes liegt im Lymphraum uber der trichogenen und tormogenen Zelle, in Spaltraumen der Borsten- bzw. Keulenbasis, in auseren Rezeptorlymphraum und bei den ersteren auch im Bereich der Porentubuli, Poren und Waben ein zusammenhangendes elektronendichtes Material, das durch H2O2 aus unkontrastierten Schnitten herausgelost wird. Dieses Material, das von der tormogenen, vielleicht auch von der trichogenen Zelle sezerniert werden durfte, wird als reizleitendes System interpretiert. 3. 3. Das Postantennalorgan stimmt hinsichtlich Porendurchmesser und Eigenschaften des reizleitenden Materials mit den antennalen Sensillen uberein. 4. 4. Es werden 2 Hautungstypen unterschieden. Bei den antennalen Sensillen bleibt nach der Apolysis der strukturell unveranderte periphere Apparat uber die verlangerten, umscheideten Dendriten mit dem proximalen Anteil unterhalb der Neubildung verbunden. Beim Postantennalorgan ziehen sich Dendriten und Hullzelle bei der Apolysis aus den alten cuticularen Ausenstrukturen zuruck.

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