Pferdeheilkunde Equine Medicine · 2001 · 24 citations · 7 references
MedicineOrthopaedic SurgeryOrthopedic SurgeryBiomechanicsEquine ScienceOrthopedicsBiomechanical AnalysisOrthopedic AnatomyOrthopedic ImagingTendon ImagingTendon Anatomy ImagingTendon Cross-sectional AreaTendon MorphologyTomographic ImagingTomographic Quantification
An 30 Vordergliedmaen von Warmblutpferden wurde mit Hilfe von 10 definierten Schnittebenen vom distalen Abschnitt des Fesselbeins bis zur Facies flexoria des Hufbeins die computertomographische Abbildungsmglichkeit der unvernderten tiefen Beugesehne (TBS) untersucht. Beurteilungskriterien waren ihre Abgrenzbarkeit zu umliegenden Strukturen, ihre Form, Kontur und Struktur sowie die Ergebnisse der Dichte und Distanzmessungen. Dabei wurde in jeder transversalen Ebene die Dichte an 3 Stellen, die Distanz von dorsal nach palmar an 3 Stellen und die Breite von medial nach lateral bestimmt. Bei einer generell guten Darstellbarkeit lag der Mittelwert aller Messpunkte fr die Dichte bei 106,8 HU (s 12,7 HU), fr die Tiefe bei 5,04 mm (s 0,66 mm) und fr die Breite bei 35,05 mm (s 2,99 mm). Die statistische Analyse der Messwerte ergab sowohl von Ebene zu Ebene als auch innerhalb der Ebenen signifikante Unterschiede und zeigte, dass die Ergebnisse berwiegend nicht schwankten sondern einer gewissen Gesetzmigkeit unterlagen. So bestanden innerhalb der transversalen Ebenen vom distalen Abschnitt des Strahlbeins nach proximal die niedrigsten Dichtewerte in der axial gelegenen "region of interest". Darberhinaus lagen axial signifikant niedrigere Werte fr die Tiefe vor. Von distal nach proximal konnte fr die Tiefe eine stetige Zunahme und fr die Breite eine stetige Abnahme festgestellt werden. Neben der Erhebung von Normwerten wurde anhand von 4 Beispielen das computertomographische Bild einer pathologischen TBS vorgestellt. Dies erfolgte im Vergleich zu sonographischen Abbildungen und zu Ergebnissen von postmortalen Untersuchungen. Die in vernderten Bereichen gemessenen Werte wurden unter Zugrundelegung eines Referenzbereiches von -Mittelwert der Normwerte plus/minus zwei Standardabweichungen -beurteilt. Sowohl die Gegenberstellung
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