Journal of Applied Entomology · 1987 · 23 citations · 8 references
AgricultureEntomologyPlant PathologyInsect EcologyParasitologyPlant VirologyFruit PestsParasitoid BiologyPest ControlPest DynamicsPest ManagementViral Diseases Of InsectsHost - Parasitoid InteractionsInsect Pest Life CyclesLeafroller DamageMating Behavior DisruptionMating DisruptionParasitoid Biological ControlViral Insect ControlVirus-based Insect Control
Abstract Nuclear polyhedrosis virus and mating disruption by pheromone against summer fruit tortrix ( Adoxophyes orana ) and granulosis virus against codling moth ( Cydia pomonella ) were applied in different parts of a large apple plantation during 2, or partly 3, consecutive years. This was done in comparison with applications of fenoxycarb, resp. diflubenzuron, representing the regular treatments against these pests in apple IPM. The virus preparation against summer fruit tortrix was very effective. The density of this species stayed below the control threshold also in the mating disruption area. Natural mortality by parasitoids, especially of caterpillars in the summer, has added undoubtly to these results. The granulosis virus was effective against codling moth. It may replace diflubenzuron as the treatment of choice in apple and pear IPM. Incomplete entries due to a slower killing effect were rare throughout. Although other leafroller species are not affected by these specific control methods, their overall density went down over the years. Only Pandemis heparana maintained its numbers more or less, but its contribution to the amount of leafroller damage at harvest, appeared to be limited. Other leafroller species, especially Spilonota ocellana , disappeared almost completely, together with the fresh leafroller damage found on apples at harvest. Incidental springtime applications of mineral oil or carbaryl against other pests were probably responsible for this. The fact that such treatments against minor pests are needed occasionally also in commercial orchards, improves the possibility to implement the specific control methods against A. orana in orchard IPM. The results indicate moreover that other noxious leafrollers, such as Archips podana and A. rosana do not rise in numbers automatically as soon as broad‐spectrum chemical control is stopped. As the percentage parasitization of the other leafroller species was about 10%, or at most 30%, natural mortality due to predators has to be considered as an important control factor. The ovicidal side effect of fenoxycarb on codling moth eggs was confirmed. Zusammenfassung Ergebnisse einer dreijährigen spezifischen Bekämpfung von Adoxophyes orana (F. v. R.) und Cydia pomonella (L.) in den Niederlanden In 2, zum Teil in 3 aufeinanderfolgenden Jahren wurden in verschiedenen Teilen einer großen Obstplantage ein Kernpolyedervirus und die Verwirrungsmethode mit Pheromonen gegen den Fruchtschalenwickler, Adoxophyes orana , sowie ein Granulosevirus gegen den Apfelwickler, Cydia pomonella , eingesetzt. Im Vergleich dazu wurden Behandlungen mit Fenoxycarb bzw. Diflubenzuron durchgeführt; diese beiden Präparate werden gewöhnlich zur Bekämpfung dieser Schädlinge im integrierten Pflanzenschutz im Apfelanbau eingesetzt. Das getestete Viruspräparat gegen den Fruchtschalenwickler war sehr wirksam. Die Dichte des Schädlings blieb unterhalb der kritischen Zahl, ebenso in der Fläche, in der das Pheromon eingesetzt wurde. Ohne Zweifel wirkte sich die natürliche Mortalität durch Parasitoide, insbesondere bei den Raupen im Sommer, positiv auf diese Ergebnisse aus. Das Granulosevirus war gegen den Apfelwickler wirksam und es könnte Diflubenzuron im integrierten Pflanzenschutz im Apfel‐ und Birnenanbau ersetzen. Unvollständige Einbohrungen in Folge des langsamen Absterbens der Raupen waren selten. Obwohl durch diese spezifischen Bekämpfungsmethoden andere Blattwickler‐Arten nicht getroffen wurden, war ihre Dichte während der Versuchsjahre rückléufig. Nur die Dichte von Pandemis heparana blieb in etwa kostant, aber der Anteil des durch diesen Schädling verursachten Schadens ist begrenzt. Andere Blattwickler‐Arten, insbesondere Spilonota ocellana verschwanden fast vollständig, zusammen mit frischen Schadbildern von Wickler, wie zum Zeitpunkt der Ernte festgestellt werden konnte. Eine zufällige Frühjahrsapplikation von Mineralöl oder Carbaryl gegen andere Schäden war hierfür vermutlich verantwortlich. Die Tatsache, daß solche Behandlungen gelegentlich auch im kommerziellen Plantagen notwendig werden, verbessert die Möglichkeiten, spezifische Bekämpfungsmethoden gegen A. orana einzusetzen. Die Ergebnisse zeigen weiter, daß wenig bedeutsame Wicklerarten wie z.B. Archips podana und A. rosana nicht automatisch in ihrer Dichte ansteigen, sobald eine breitenwirksame chemische Bekämpfung unterbleibt. Da das Parasitierungsprozent der anderen Wicklerarten bei ca. 10% oder im Höchstfall bei 30% lag, muß der durch Prädatoren verursachten natürlichen Mortalität eine hohe Bedeutung zugemessen werden. Die ovizide Nebenwirkung von Fenoxycarb auf Eier des Apfelwicklers konnte bestätigt werden.
8