Host tree and bark beetle interaction during a mass outbreak of <i>Ips typographus</i> in Norway<sup>1</sup>

A. Bakke

Zeitschrift für Angewandte Entomologie · 1983 · 68 citations · 2 references

Concepts

Abstract

Abstract Outbreaks of the spruce bark beetle Ips typographus have caused great damage to the forest of Norway during the recent decade. About 5 million cubic meter of timber have been attacked. The outbreaks were initiated by extensive storm damages in 1969 and extreme drought during the years 1975–77. The most extensive damage occurred in regions with large continuous areas of spruce, on areas of high and medium site class and on geological formations with poor groundwater‐retaining properties and thin soil. Reemergence and establishment of sister generations was an important part of the beetles repruduction biology. Brood density is regulated to reduce the degree of overpopulation, thereby preventing the collapse of the population due to food shortage. No correlation could be found between killed trees and occurrence of butt rot. None of 15 different criteria for tree growth and vitality could be used to distinguish between trees that were killed and those which survived attack. It is supposed that the decline in beetle population was a combined effect of cool and wet summer weather, which limited the flight activity of the beetle and restored the resistance of the trees to beetle attack, and an extensive control program where mass trapping of beetles in response to synthetic pheromone was an important part. Zusammenfassung Wechselwirkungen zwischen Wirtsbaum und Borkenkäfern während einer Massenvermehrung von Ips typographus in Norwegen Im vergangenen Jahrzehnt verursachte der Fichtenborkenkäfer Ips typographus in den Wäldern Norwegens ca. 5 Mio. m 3 Schadholzanfall. Die Massenvermehrungen wurden durch umfangreiche Sturmschäden (1969) und außergewöhnliche Trockenheit (1975–1977) ausgelöst. Am stärksten betroffen waren Gebiete mit ausgedehnten Fichtenbeständen guter bis mittlerer Standortsklassen auf flachgründigen Böden mit geringer Wasserspeicherkapazität. Für den Verlauf der Massenvermehrungen spielte die Anlage von Geschwisterbruten eine große Rolle. Die Brutproduktion war verringert, um die Massenvermehrung zu begrenzen und einen Zusammenbruch durch Nahrungsmangel zu vermeiden. Für die Absterberate der Fichten infolge Ips ‐Befall konnte kein Zusammenhang mit Rotfäuleschäden festgestellt werden. Nach Käferbefall abgestorbene Fichten bzw. solche, die sich wieder erholt hatten, konnten auch mit 15 weiteren Merkmalen für Wüchsigkeit und Vitalität nicht unterschieden werden. Es wird angenommen, daß der Rückgang der Käferpopulation im wesentlichen durch zwei Faktoren bewirkt wurde: das kühle und niederschlagsreiche Sommerwetter, welches die Flugaktivität der Käfer einschränkte und die Widerstandskraft der Bäume wieder herstellte sowie ein umfangreiches Bekämpfungsprogramm, in dem Massenfang der Käfer mit synthetischen Lockstoffen eine wichtige Rolle spielte.

References

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