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Nipple Location By Newborn Rabbits: Behavioural Evidence for Pheromonal Guidance
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18
References
1983
Year
BiologyNipple LocationWorden WarPhysiologyJungen 11,5MorphogenesisReproductive BiologyMedicineDurch ExperimenteEmbryology
In einem mit Glasboden versehenen Nistkasten wurde das Saugverhalten neugeborener Hauskaninchen von unten beobachtet (3 Wurfe). Durch Experimente, in denen der Bauch der Hasin rasiert und in verschiedener Weise abgedeckt worden war, wurden die relevanten Reize fur das Auffinden der Zitzen untersucht (16 Wurfe). 1. Kaninchenjunge konnen bereits wenige Sekunden nach Ankunft der Mutter Zitzen finden und besaugen. Auf Vibrations- und Beruhrungsreize reagieren sie mit AufrichtBewegungen. Sobald sie mit dem Fell der Hasin in Kontakt kommen, stosen sie ihre Schnauzen tiefer und fuhren die fur Zitzensuchverhalten typischen, senkrechten (Proben) und seitlichen Kopfbewegungen aus, bis sie eine Zitze ergriffen haben. 2. Das Zitzensuchverhalten wird durch Geruchsstoffe der Haut ausgelost und aufrecht erhalten. Die Starke des Geruchs scheint in Richtung Zitzen zuzunehmen und besonders hohe Konzentrationen an der Zitzenbasis oder ein moglicher zweiter Geruch losen das Ergreifen der Zitzen aus. 3. Wegen der geringen Reichweite des Geruchs hilft wahrscheinlich das Fell der Mutter den Jungen Kontakt mit der Bauch aufzunehmen und zu bewahren, und durch Verstarkung der seitlichen Kopfbewegungen den Geruchsgradienten zu entdecken. Jedoch sind fur das Auffinden der Zitzen weder der Fellstrich noch Temperaturgradienten der Haut wichtig. 4. Von der gesamten Saugezeit, pro Tag 3-4 Minuten, benotigten die Hasinen im Mittel 5,2 sec, um die Saugehaltung einzunehmen, die Jungen 11,5 sec (Median), um das Bauchfell der Mutter zu erreichen und 6,0 sec (Median), zum Zitzen zu finden und zu ergreifen. Unerwartet war, das Kaninchenjunge haufig Zitzen loslassen und wechseln, im Mittel 2,5 mal pro Minute, wodurch sich die an Zitzen insgesamt verbrachte Zeit weiter reduzierte. Jedoch nahm mit dem Alter auch die Leistungsfahigkeit der Jungen zu und der relative Anteil der eigentlichen Saugezeit erhohte sich wahrend der ersten 12 Lebens-tage von circa 47% auf 72%. 5. Der Zitzensuchverhalten auslosende Geruch kann als ein Pheromon im eigentlichen Sinn angesehen werden, da ein stereotypes Verhalten reproduzierbar ausgelost wird.
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