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“HAVE NO DOUBT IT IS FEAR IN THE LAND” AN EXPLORATION OF THE CONTINUING CYCLES OF VIOLENCE IN SOUTH AFRICA
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2000
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: Der Autor beschreibt auf anhand statistischer Zugnge die Gewaltentwicklung in Sdafrika von den 70er Jahren bis heute: Unter dem Apartheid-Regime uerte sich Gewalt als vertikale bzw. strukturelle gegenber den Brgern, dehnte sich zunehmend jedoch auch horizontal -innerhalb der Kommunen -aus und erreichte ihren Hhepunkt in den 90er Jahren zur Zeit der Demokratiebewegung. Grnde fr diese paradox anmutende Entwicklung sieht der Autor u.a. in der durch das Apartheid-Regime verursachten sozialen Ungleichheit, Deprivation und Marginalisierung breiter Bevlkerungsgruppen, der Legitimierung der vom Staat ausgehenden strukturellen Gewalt, der Gewalt seitens der Polizei bis hin zur Folter, sowie der meist ausbleibenden gerichtlichen Verurteilung der Tter und und dem unzureichenden Opferschutz. Die meisten politischen Gruppierungen haben aus diesen Grnden bis in die 90er Jahre Gewalt zum Selbstschutz und zur Selbstjustiz befrwortet, da das die einzige Mglichkeit der Verteidigung und des Umgangs mit den gesellschaftlichen und politischen Realitten sei. Die Parteien greifen das Thema Gewalt aktuell immer wieder auf, schren vorhandene ngste und instrumentalisieren das Problem fr Wahlkampfzwecke. Erforderlich ist hingegen eine differenzierte Analyse der Ursachen und Risikofaktoren, um mit Hilfe von Interventions-und Prventionsprogrammen gezielt in die Gewaltspirale eingreifen zu knnen. Die Regierung sollte bereit sein, auf demokratischer, soziokonomischer und juristischer Ebene langfristig in eine Menschenrechtskultur zu investieren und Hilfen dafr auf allen Ebenen anzubieten
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