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Effect of Osmotic Concentration On Hatching of Some Plant Parasitic Nematodes

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1958

Year

Abstract

Die Beobachtung, dass Larven von Meloidogyne javanica nicht aus Eiern schlupfen, die in verdunnten Handelsdungerlosungen aufgehoben wurden, fuhrte zu einer Reihe von Versuchen uber die Wirkung von Losungen verschiedener osmotischer Drucke. In einleitenden Versuchen wurden Eier von Wurzelgallennematoden durch Behandlung mit Wasserstoffsuperoxyd und Natriumchlorid voneinander getrennt. Diese Behandlung hat keinen Einfluss auf das nachfolgende Verhalten der Larven in den Testlosungen. Das Ausschlupfen wurde durch Losungen von etwa 0,3 mol. Natriumchlorid verhindert. Beim Uberfuhren in Aqua dest. entwickelten sich aus den Eiern Larven, selbst noch nach einem 150 tagigen Aufenthalt in Salzlosung. Ahnliche Ergebnisse wurden in Versuchen mit funf Konzentrationen von Natriumchlorid, Kaliumchlorid, Calciumchlorid und Dextrose auf Eier von M. arenaria und Cysten von Heterodera rostochiensis erhalten. Die Schlupfhemmung konnte selbst nach 1,0 mol. Losungen durch Ubertragen der Eier oder Cysten in Wasser uberwunden werden. Die Entwicklung von M. arenaria schreitet in 0,3 mol. Natriumchlorid normal weiter, ausser wenn Eier bei 25° C in Wasser gehalten worden waren und die Larven sich 93 Stunden nach dem Zweizellenstadium zu bewegen begannen. Larven zeigten niemals Bewegung, wenn die Eier in 0,3 mol. Natriumchlorid gehalten worden waren. Der Schlupfprozess in Wasser wird im einzelnen beschrieben. Eine Reihe von Versuchen mit Eiern von H. rostochiensis in Losungen von Calciumnitrat und Natriumchlorid zeigte, dass die Erholung den osmotischen Konzentrationen der schlupfhemmenden Losung und der Zeitdauer umgekehrt proportional war. Larven von M. arenaria befielen Tomatenpflanzen, nachdem die Eier einer 1,0 mol. Natriumchloridlosung ausgesetzt worden waren. Eier von Ditylenchus dipsaci aus Narzissen zeigten dieselbe Reaktion wie die von Meloidogyne und Heterodera. Zwischen diesen Ergebnissen und den Fallen, in denen die Bodenfeuchtigkeit nicht allein vom osmotischen Druck, sondern auch von dem molekularen Haften des Wassers an der Oberflache der Bodenteilchen abhangt, wird eine Parallele gezogen. Da bei einer Bodenfeuchtigkeit, die einer Saugkraft von 15 Atmospharen entspricht, die Pflanzen allgemein welken, scheint es, dass der in dieser Arbeit aufgezeigte Mechanismus es einigen Nematoden erlaubt, Trockenheitsperioden zu uberleben. Eine weitere Parallele zwischen den Eiern von Meloidogyne, die durch Losungen genugender osmotischer Konzentration in ihrem Schlupfen behindert sind und den Eiern bestimmter Heterodera-Arten vor dem Zusetzen eines Wurzel-diffusats lasst vermuten, dass das Diffusat die Permeabilitat der Eier und Larven verandern kann und dadurch den Eintritt von Wasser und gelosten Substanzen ermoglicht.