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Mating in the Brachyura

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1969

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Abstract

[Bei den Superfamilien der Brachyura, die weibliche Genitalporen am Sternum besitzen - Corystoidea, Oxystomata, Brachyrhyncha und Oxyrhyncha - wurde die Begattung studiert. Die mannlichen Tiere kopulieren nur mit vollig erhartetem Integument, wie es auch bei den Weibchen mancher Arten der Fall ist. Bei anderen Arten jedoch kopulieren die Weibchen gleich nach der Hautung, wenn die Schale also noch weich ist. Es gibt nun zwei grundsatzlich verschiedene Typen der Begattung. Typus I: Das Weibchen kopuliert gleich nach der Hautung, das Mannchen begleitet das Weibchen langere Zeit vor der Hautung und nach der Begattung; die Balz-Anreizungen sind hauptsachlich in chemischen Mitteln und in der Beruhrung konzentriert. Typus II: Das Weibchen kopuliert erst wenn die Schale erhartet ist, es gibt nur ein kurzes Liebesspiel und Gesicht- und Gehor-Anreizungen sind dabei am wichtigsten. Bei den Cancridae, Portunidae und Hymenosomatidae gibt es die Kopulation nach Typus I, bei den Xanthidae, Grapsidae und Ocypodidae hingegen hauptsachlich nach Typus II. Bei den Majidae kann die erste Kopulation nach Typus I vorgehen, die folgenden Begattungen verlaufen jedoch nach Typus II. Typus I der Begattung gibt es oft kombiniert mit der einfachen Form der Vagina: beide Merkmale werden jedoch als primitiv betrachtet und es ist unbewiesen, dass es hier funktionelle Zusammenhange gibt., Bei den Superfamilien der Brachyura, die weibliche Genitalporen am Sternum besitzen - Corystoidea, Oxystomata, Brachyrhyncha und Oxyrhyncha - wurde die Begattung studiert. Die mannlichen Tiere kopulieren nur mit vollig erhartetem Integument, wie es auch bei den Weibchen mancher Arten der Fall ist. Bei anderen Arten jedoch kopulieren die Weibchen gleich nach der Hautung, wenn die Schale also noch weich ist. Es gibt nun zwei grundsatzlich verschiedene Typen der Begattung. Typus I: Das Weibchen kopuliert gleich nach der Hautung, das Mannchen begleitet das Weibchen langere Zeit vor der Hautung und nach der Begattung; die Balz-Anreizungen sind hauptsachlich in chemischen Mitteln und in der Beruhrung konzentriert. Typus II: Das Weibchen kopuliert erst wenn die Schale erhartet ist, es gibt nur ein kurzes Liebesspiel und Gesicht- und Gehor-Anreizungen sind dabei am wichtigsten. Bei den Cancridae, Portunidae und Hymenosomatidae gibt es die Kopulation nach Typus I, bei den Xanthidae, Grapsidae und Ocypodidae hingegen hauptsachlich nach Typus II. Bei den Majidae kann die erste Kopulation nach Typus I vorgehen, die folgenden Begattungen verlaufen jedoch nach Typus II. Typus I der Begattung gibt es oft kombiniert mit der einfachen Form der Vagina: beide Merkmale werden jedoch als primitiv betrachtet und es ist unbewiesen, dass es hier funktionelle Zusammenhange gibt.]

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