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An Aspect of Euphausiid Ecology Revealed By Echo-Sounding in a Fjord 1)

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1965

Year

Abstract

[Das tagliche Auf- und Absteigen einer teilweise isolierten Gemeinschaft des Planktonkrebschens Euphausia pacifica wurde mittels Echolot in einem kanadischen Fjord beobachtet. Eine abrupte Abnahme im Sauerstoffgehalt des Wassers in 100 m Tiefe verhindert anscheinend das Absteigen der Tiere und beschrankt sie auf eine helle Umgebung, welche merklich mehr und gruneres Licht (1,2 X 10-1 μW/cm2 bei λmax.' 494-502 mμ) enthalt als Wasserschichten, welche von pelagischen Formen derselben Spezies bewohnt werden. Dieses Licht scheint die Vertikalwanderungen hier ebenso gut zu kontrollieren wie das blauere Licht geringerer Intensitat (1 X 10-4 μW/cm2 bei λ max.' 475-480 mμ) bei den pelagischen Tieren. Dies deutet auf eine Anpassung an eine kustennahe Lichtumgebung hin. Das Sehpigment Euphausiopsin spielt wahrscheinlich dieselbe Rolle bei pelagischen und kustennahen Vertretern der Spezies; vermehrte Einlagerung eines anderen Pigments, Astaxanthin, ermoglicht vermutlich die Anpassung. Ob es sich dabei um eine nicht-genetische oder genetische Anpassung handelt ist nicht ohne weiteres zu entscheiden., Das tagliche Auf- und Absteigen einer teilweise isolierten Gemeinschaft des Planktonkrebschens Euphausia pacifica wurde mittels Echolot in einem kanadischen Fjord beobachtet. Eine abrupte Abnahme im Sauerstoffgehalt des Wassers in 100 m Tiefe verhindert anscheinend das Absteigen der Tiere und beschrankt sie auf eine helle Umgebung, welche merklich mehr und gruneres Licht (1,2 X 10-1 μW/cm2 bei λmax.' 494-502 mμ) enthalt als Wasserschichten, welche von pelagischen Formen derselben Spezies bewohnt werden. Dieses Licht scheint die Vertikalwanderungen hier ebenso gut zu kontrollieren wie das blauere Licht geringerer Intensitat (1 X 10-4 μW/cm2 bei λ max.' 475-480 mμ) bei den pelagischen Tieren. Dies deutet auf eine Anpassung an eine kustennahe Lichtumgebung hin. Das Sehpigment Euphausiopsin spielt wahrscheinlich dieselbe Rolle bei pelagischen und kustennahen Vertretern der Spezies; vermehrte Einlagerung eines anderen Pigments, Astaxanthin, ermoglicht vermutlich die Anpassung. Ob es sich dabei um eine nicht-genetische oder genetische Anpassung handelt ist nicht ohne weiteres zu entscheiden.]

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