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Abstract

SUMMARY Recording of the nerve action potential (electroneurography, ENeG) was employed to study nerve function during the weeks immediately following ulnar nerve block with various local anaesthetic agents, including a new agent with a long‐lasting action, viz. LAC‐43. The injection technique was varied so as to produce different degrees of mechanical trauma. To check the effect of mechanical trauma alone, a saline solution, instead of a local anaesthetic agent, was injected in a few instances. Of the 21 subjects in whom ulnar nerve block was performed, three showed definite electroneurographic signs of nerve damage. These signs appeared only after a traumatic injection technique and then not earlier than one week after the block, reaching a maximum after about 3 weeks and showing evidence of regression 2 to 3 months after the block. Only one of the three subjects experienced symptoms of neuropathy. These findings, as well as possible aetiological factors contributing to nerve damage, are discussed. It was not possible to determine definitely whether the factors responsible were chemical or mechanical. Since extraneurally applied local anaesthetics in no case produced electroneurographic signs of nerve damage there is, however, no reason to believe that, in the concentrations used, either mepivacaine (with or without epinephrine) or LAC‐43 per se was responsible for the late disturbances in nerve function. ZUSAMMENFASSUNG Wir bedienten uns der Registrierung von Nervenaktionspotentialen (Elektroneurographie), um die Nervfunktion während der Wochen zu studie‐ren, die unmittelbar auf eine Blockade des Nervus ulnaris mit verschiedenen Lokalanaesthetika folgten, inclusive einem neuen Mittel mit Langzeitwirkung, nämlich dem LAC‐43. Die Injektionstechnik wurde variiert um verschiedene Grade von me‐chanischem Trauma hervorzurufen. Um die Wirkung des mechanischen Traumas allein festzustellen, wurde in einigen Fällen anstelle des Lokalanaesthe‐tikums Kochsalzlösung injiziert. Von den 21 Versuchspersonen, bei denen ein Block des Nervus ulnaris ausgeführt wurde, zeigten 3 die ausgeprägten elektroneneurographischen Zeichen einer Nervschädigung. Diese Zeichen traten jedoch nur nach einer traumatischen Injektionstechnik und dann nicht früher als eine Woche nach dem Block auf. Das Maximum wurde nach etwa 3 Wochen erreicht und 2‐3 Monate nach dem Nervblock zeigten sich die Zeichen einer Rückbildung. Nur eine der drei Versuchspersonen hatte Symptome einer Neuropathic Diese Befunde, ebenso wie die möglichen aetiologischen Faktoren, die zur Nervschädigung beitragen könnten, werden diskutiert. Es war nicht möglich, endgültig zu klären, ob die verantwortlichen Faktoren chemischer oder mechanischer Natur waren. Da extraneural verabreichte Lokalanaesthetika in keinem Fall elektroneurographische Zeichen von Nervschädigungen hervorriefen, besteht jedoch kein Grund zur Annahme, dass die verwendeten Konzentrationen weder von Mepivacain (mit oder ohne Adrenalin) noch von LAC‐43 selbst für die Spätschäden der Nervfunktion verantwortlich wären.

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