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[Ultrastructure and formation of pores in the endothelium of porous and closed capillaries].
68
Citations
20
References
1966
Year
Pore StructureDicker EndothelwandPhysiologyPorosen EndothelfaltenCapillarity PhenomenonMembrane BiologyClosed CapillariesBiomedical EngineeringDie DieMedicineBiophysicsCapillary Network
An einer Reihe von normalen und pathologisch veranderten Organen wird die Porenstruktur, Porenbildung und Porenruckbildung elektronenmikroskopisch untersucht. Die Endothelpore ist eine Diskontinuitat in der Endothelwand mit einem sehr konstanten Durchmesser von 500 A. Das Diaphragma ist nur mit der auseren Membranlamelle am Porenrand verbunden. Diaphragmalose Poren sind etwas groser (O∼650 A), zeigen einen glatten Porenrand und kommen besonders in verdichteten Endothelteilen vor. „Frustrane“ Poren munden blind in Vakuolen oder liegen in porosen Endothelfalten im Gefaslumen. Die eigentliche Bildung der Poren geschieht immer in abgeflachten (≦ 800 A) Endothelteilen. Die vorbereitende Abflachung geht jedoch in den verschiedenen Endothelzonen (Periksryon, dicker Endothelwand, „Cytoplasmainseln“) unterschiedliche Wege. Alle diese Vorgange stellen Vesikulation in besonderer Lage und mit besonderer Fusionsrichtung der Vesikel dar. Wegen dieser Unterschiede wird die Endothelwand in 4 Zonen eingeteilt: Perikaryon; dicke, porenlose Wandteile mit cytoplasmatischen Vesikeln; dunne, porenhaltige Teile ohne Zellorganellen; dicke „Cytoplasmainseln“, die die porosen Wandteile voneinander trennen. Der Vorgang der Porenruckbildung bleibt unklar. Vielleicht besteht er in der Faltung des Endothels, die zu porosen Vakuolen fuhrt. Die Porenbildung verandert die Endotheloberflache nicht, kann aber das Cytoplasmavolumen vermindern. Der Aufbau des Diaphragmas sowie der Mechanismus und die auslosenden Faktoren der Porenbildung werden diskutiert.
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