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Studies of the biology of sorghum shoot flies, Atherigona spp. (Muscidae: Diptera), and shoot fly‐sorghum host plant relationships
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References
1975
Year
Sorghum Shoot FliesEngineeringBotanyInsect ConservationEntomologyAgricultural EconomicsPlant PathologyTropical Insect SciencePublic HealthShoot FliesVector ManagementPlant-insect InteractionPest ManagementBiologyAtherigona SppNineteen Sorghum CultivarsPlant-parasite CoevolutionEvolutionary BiologyCrop ProtectionPest ControlSymbiosis
Abstract The average duration of development from egg to adult of the sorghum shoot flies ( Atherigona spp.) was 29.5 days. The highest catches of flies in baited traps were taken during or just after wet periods. The relationships between the shoot flies and nineteen sorghum cultivars were examined. Within the ranges observed, the size of the adult fly population and the number of eggs were less important for the resulting damage than were the conditions for plant growth, i. e. favourable conditions reduced the infestations. Infestations varied widely between cultivars in early plantings, with diminishing variation as the general attacks increased with later plantings. Sorghum in the four to six leaf stage was highly preferred for oviposition. Tolerance, antibiosis, non‐preference for oviposition, and good agronomic properties were scattered on different cultivars, thus indicating that plant breeding of sorghum for East African conditions should be encouraged. Zusammenfassung Untersuchungen zur Biologie der Sorghum‐Schößlings‐Fliegen, Atherigona spp. (Muscidae: Diptera) und deren Beziehungen zu ihren Wirtspflanzen Die Biologie der Schößlings‐Fliegen des Sorghums ( Atherigona spp.) sowie ihre Beziehungen zu 19 Sorghum‐Sorten wurde während der Jahre 1971 und 1972 an der Kabanyolo Versuchsfarm der Makerere Universität untersucht. Die mittlere Entwicklungsdauer vom Ei bis zur Imago betrug 29,5 Tage. Die höchsten Fangzahlen für adulte Fliegen in Feld‐Köderfallen konnten während oder nach Regenperioden ermittelt werden. Mäßige Niederschläge unmittelbar nachher (48 Stunden) haben große Fänge begünstigt. Der Befall der Pflanzen war am geringsten in Frühsaaten mit einem rasch verlaufenden Wachstum während der anfälligen Entwicklungsstadien. Innerhalb der beobachteten Grenzen ergab sich, daß die Größe der Fliegenpopulation und die Anzahl der abgelegten Eier pro Pflanze für den resultierenden Schaden von geringerer Bedeutung waren als Regenfälle und andere Bedingungen für das Pflanzenwachstum. Die Befallszahlen variierten stark zwischen den Sorten der Frühsaaten. Bei späteren Saaten nahmen die Abweichungen jedoch, parallel mit einer allgemeinen Befallszunahme, ab. Bei Frühsaaten können somit diese Resistenzunterschiede ausgenutzt werden. Wirtspflanzen im 4‐ bis 6‐Blatt‐Stadium wurden während der Eiablage bevorzugt. Indessen ließen sich bei den meisten Sorten vor dem 3‐Blatt‐ oder nach dem 7‐Blatt‐Stadium nur wenige Eier feststellen. Die Eiablage hörte bei allen Sorten mit dem 10‐Blatt‐Stadium auf. Zwischen den untersuchten Sorten wurden ausgeprägte Unterschiede in der Bevorzugung für die Ablage der Eier gefunden. Sorten, die erwiesenermaßen nicht bevorzugt wurden, zeigten einen deutlichen Antibiosis‐Effekt, und umgekehrt. Auffallende Abweichungen zwischen den verschiedenen Sorten konnten bezüglich der Toleranz festgestellt werden. Langhalmige und mittellanghalmige Sorten erwiesen sich im allgemeinen als am meisten tolerant, während der Zwergtypus starke Schädigungen erfuhr. Der Umstand, daß Toleranz, Antibiosis‐Effekte, Meidung bei der Eiablage und gute pflanzliche Qualitätseigenschaften bei verschiedenen Sorten aufgefunden wurden, lassen es angezeigt erscheinen, den Anbau von Sorghum unter ostafrikanischen Verhältnissen zu fördern.
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