Concepedia

Publication | Closed Access

Organosubstituierte 2,5‐Dihydro‐1,2,5‐azasilaborole — Herstellungsmethoden und spektroskopische Charakterisierung

101

Citations

28

References

1989

Year

Abstract

Abstract Die Verbindungen ( E )‐R R 2 ′El IV C(R 3 )  C(R 4 )BR [( E )‐ 1a bis ‐ g ] stellt man aus Na[ BC  CR 3 ] mit ClEl IV R R 2 ′ [El IV = Si, Ge, Sn] oder aus R R 2 ′SiC  CR 3 mit B (R 4,5 = CH 3 , C 6 H 5 ) her. Aus (CH 3 ) 2 Si(C  CCH 3 ) 2 und B(C 2 H 5 ) 3 sind das substituierte Silol 1z , aus (CH 3 ) 3 )SiC  CH und B(C 2 H 5 ) 3 im Autoklaven u. a. ( Z / E )‐ 1t zugänglich. – ClSi(CH 3 ) 2 C(CH 3 )  C(C 2 H 5 )B(C 2 H 5 )Cl ( C ) und LiN(CH 3 ) 2 bilden ( E )‐ 1n . – ( E )‐ 1a bis ( E )‐ 1g bzw. ( E )‐ 1a Ge und ( E )‐ 1a Sn reagieren mit MNH 2 (M = Na, K) zu den Additionsverbindungen MNH 2 ‐ 1 , aus denen unter R 2 H‐Abspaltung die festen Alkalimetall‐Heterocyclen M‐ 2 gebildet werden. ( E )‐ 1a und ( E )‐ 1b liefern mit LiNH 2 ( E )‐C 2 H 5 CHCR 4 Si(CH 3 ) 3 ( A , B ). – Aus M‐ 2a bis M‐ 2g erhält man beim Erhitzen unter R 5 H(C 2 H 6 )‐Abspaltung glatt M‐ 3 , die mit CH 3 I zu den Heterocyclen ( 4a – f ) reagieren. Die 1‐Phenyl‐Derivate 5a , b gewinnt man aus 4a , b mit Anilin. Aus M‐ 2c , d sind mit HCl die Verbindungen 6c , d zugänglich, die unter C 2 H 6 ‐Abspaltung 7c , d liefern. Aus der 5‐Chlor‐Verbindung 4i stellt man die Heterocyclen 4 mit R 5 = H, C(CH 3 ) 3 und N(CH 3 ) 2 her. – Sämtliche Verbindungen werden mit Multikern‐NMR‐Spektroskopie, die flüchtigen Verbindungen 1 und 4 – 7 auch massenspektrometrisch charakterisiert.

References

YearCitations

Page 1